Donnerstag, 3. Februar 2011

Weshalb JA zur Waffeninitiative

Heutzutage wird alles registriert. Hunde, Autos etc. Aber warum registriert man keine Waffen? Gut, momentan werden auch schon Waffen registriert, aber nur der Erwerb. Das geht zu wenig weit, finde ich. Auch die Kosten von zirka 12 Millionen jedes Jahr, halte ich verkraftbar. Frech finde ich allerdings die Behauptung, dass bei der Annahme der Initiative schweizer Werte zerstört werden. Wer legt denn das fest? Wer sagt den was gut ist? Und auch das Argument mit dem Vertrauen zum Bürger muss ich abweisen: Gibt es nicht andere, sinnvollere Möglichkeiten, dieses Vertrauen zu zeigen?!

Mittwoch, 3. November 2010

Warum JA zum Gegenvorschlag (Vol. 2)

  • Nicht ein willkürlich ausgewählter Strafkatalog entscheidet, sondern die Höhe des Strafmasses entscheidet (Okay, der Strafkatalog der Initiative kann noch angepasst werden, aber das dauert und weswegen etwas annehmen, wenn es doch schon eine Alternative gibt, die diesen Strafkatalog
    schon bietet?!)

  • weil der Gegenvorschlag Bagatelle nicht mit einer Ausschaffung bestraft, die die Initiative diskussionslos ausschaffen
    würde

  • den Gegenvorschlag kann man umsetzen, da er Völkerrecht und bilaterale Verträge nicht verletzt

  • weil er mit dem Integrationsartikel nicht nur eine einseitig auf die Repression konzentrierte Lösung bietet, sondern eine
    ausgewogene und zweckgebundene Lösung bietet

  • Mit der einheitlichen Regelung, dass Ausländer in gewissen Kantonen, anders bestraft werden, was ja (unter anderem auch eine
    Forderung der Initiative ist (Es kann ja nicht sein, dass ein Ausländer in Genf ein Verbrechen macht und nicht ausgewiesen wird, aber im
    Kanton St.Gallen, in dem ja tendenziell härtere Urteile gefällt werden, schon. Das ist doch ungerecht!)

Deswegen empfehle ich ein NEIN zur Intiative und ein JA zum Gegenvorschlag. Danke fürs Lesen ;-)

Linksammlung gegen die Ausschaffungsinitiative udn für den Gegenvorschlag

weitere folgen

Dienstag, 2. November 2010

Alles über die "Bürokratie Stopp!"-Initiative

Die Bürokratie kostet. Das ist einfach so. Die FDP findet, dass es so nicht mehr weiter gehen kann und hat deswegen,
die Volkinitiative "Bürokratie Stopp!" gestartet.


Doch, was will die Initiative? Damit befasst sich dieser Post.



  • Die FDP will, dass der Art. 170 umgesetz wird und so die Regulierungskosten um 20% gesenkt werden können

  • alle sollen Gesetze verstehen können

  • der Staat soll dafür sorgen, dass besonders KMU vor der "überbordenden" Bürokratie geschützt werden

  • Bewilligungen über Sonntags-, Nachtarbeitsbewilligungen sollten beschleunigt oder gleich abgeschafft werden

  • Für Sozialversicherungen sollten KMU nur noch an eine Stelle ihre Saläre melden

  • Bei der MWSt sollen Ausnahmen abgeschafft werden

  • Subventionen sollen zeitlich befristet werden

  • und einige weitere Forderungen (siehe unter Links "Positionspapier")



Links (ua. Quellen)


Mein persönliches Fazit

Die Forderungen tönen gut. Wer ist schon ernsthaft für viel Bürokratie? Man fragt sich eben nachher schon, ob vielleicht dann nicht die Leistung der Sozialwerke leidet oder so. Das kann ich nicht
wirklich beurteilen. Ansonsten führt ein gesunder Abbau der Bürokratie zu einem weitern Fortschritt der Wirtschaft. Ich empfehle eine Unterschrift
und später(falls sie vorgelegt wird) ein JA. Aber meine Meinung kann sich ja noch ändern ;-).

Montag, 1. November 2010

Alles zur Cleantech-Initiative

Die SP möchte mit der Cleantech-Initiative die Wirtschaft und den Umweltschutz fördern. Inhaltlich sei es genau das gleiche wie die Klimainitiative, sagt der Präsident der Grünen Ueli Leuenberger. Aber es zähle nur das Anliegen und nicht die Partei. Auch Umweltverbände wie der VCS sitzen im Initiativkomitee.

Links (nicht wirklich kritisch)
kritische Links

  • folgen noch ;-)

persönliches Fazit
Die Forderungen tönen gut, aber ich weiss nicht wie man diese Initiative umsetzen will, denn die Formulierung ist da sehr vage. Durch Subventionen? Ich bin nicht so begeistert von solchen Subventionen, denn sie schränken ja bekanntlich den freien Markt ein. Aber ich als grosser Subventions-Gegner muss zugestehen, dass die Kosten die wir mit Investitionen in die Umwelt senken, grösser sind als das Geld, das da reingesteckt wird. Aber wo ist da die Grenze? Gehört ein Projekt, dass laut Eigenwerbung 100'000 Arbeitsplätze schaffen will noch in diesen Rahmen?

Sonntag, 31. Oktober 2010

Vergleich Gegenvorschlag/Initiative

->Claudio Sprenger Blog<-
Hübsche Tabelle, die beide Vorlagen verleicht.

Was? Die auch?

Ich bin gerade auf die 2xNein-Webseite (hier) zur Ausschaffungsinitiative gegangen und da las ich plötzlich etwas. C-H-L-Y-K-L-A-S-S... Ich schaute mir dann mal ein paar andere Mitglieder des Komitees an und stiess dabei auf andere CH-Rapper, wie Steff la Cheffe und Greis (ist der nicht Chlyklass-Mitglied?!).
Ich frage mich, was wollen denn die? Wollen die ernsthaft die Ausschaffungsinitiative verhindern? Aber die lässt sich ja kaum mehr abwenden. Dann lieber JA zum Gegenvorschlag, damit auch der angenommen wird, oder? Oder sind diese Personen (deren Musik ich im übrigen sehr schätze) einfach zu realitätsfern um sich das einzugestehen?