Montag, 21. April 2014

Rückblick auf das Spiel gegen Winterthur im April 2014

Ich muss zugeben, dass es mir immer gefallen hat auf der Schützenwiese. Man hatte (1) ein gutes Essensangebot gleich wenn man hinter der Haupttribüne durchgelaufen ist. Die Leute mit SV konnten das Spiel vom Zaun aus verfolgen.  (3) Man war nah an den Spielern dran. (4) Die Polizei war sehr zurückhaltend. Habe nie uniformierte Beamte gesehen in den Jahren.
Nun: Das Catering-Angebot besteht aus sechs Dingen: Drei Würsten, Bier, Cola und Wasser. Vegetarische (geschweige denn vegane) Optionen? Fehlanzeige!
Die Stadionverbötler dürfen sich nur noch hinter einer Linie aufhalten, einige Meter weg vom Spielfeld. Zugegeben, dies ist ja mittlerweile Standard in vielen schweizerischen Stadien. Dennoch glaube ich, dass es für so einen Schritt keine Gründe gab. Stadionverbotler gehen auch an Spiele wenn sie gar nichts sehen. Quasi zum Trotz. So wird nichts erreicht, höchstens Ärger.
Mittlerweile wird man auch in Winti in einem Gästefan-Käfig eingesperrt, obwohl gerade beispielsweise aus der Bierkurve eine Rauchpetarde geflogen ist, welche natürlich weiterhin freie Sicht auf das Spielfeld geniesst.
Polizei. Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben von einem Zivilbeamten angeschnauzt worden. Polizisten an jeder  Ecke sorgen für eine "angenehme" Stimmung unter Gäste- und sogar Heimfans. Liegt das vielleicht am neu angenommen Konkordat?
Fazit: Ich bin sehr unzufrieden nachhause gekommen. Nicht nur wegen dem Unentschieden, sondern deswegen, weil Winti so ziemlich alle Vorzüge für mich als Gast ausgemerzt hat. Ich hoffe, dass da nachgebessert wird.

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