Donnerstag, 21. März 2013

Skandale wirken (nur SVP stimmt auf "Nichteintreten")

Für Lebensmittel wurde eine allgemeine Deklaration für die Herkunft (notabene die Herkunft und nicht der Produktionsstandort) bei allen Rohstoffe durchgesetzt. Gut so.
Meine Frage ist, weshalb soll mehr Transparenz schlecht für die Industrie sein? Hat die Industrie etwas zum Verstecken? Offensichtlich schon. Wie es im Film "Der Minister" heisst. "Glaub mir mein Lieber, es gibt Dinge, von denen wollen die Menschen wirklich nicht wissen wie sie gemacht werden. Gesetze und Kriege. Und Wurst."
Der "Schweizer Bauer" schreibt so zum Beispiel:
 Eine linke Minderheit hatte beantragt, den Geltungsbereich des Gesetzes auszuweiten - nicht zuletzt unter dem Eindruck des jüngsten Skandals um Schimmelpilz in Futtermais. Die Mehrheit befand jedoch, dies sei unnötig, denn die Sicherheit der Futtermittel sei im Landwirtschaftsgesetz geregelt, die Kontrolle funktioniere.
Meiner Meinung nach geht es neben dieser wichtigen Gesundheitsfrage auch darum, dass die Konsumenten endlich merken, dass ihr "schweizer" Steak grösstenteils aus Brasilien kommt und nicht aus der Schweiz zumindest futtertechnisch gesehen. 
Die SVP stimmte auf "Nichteintreten". Ehrlich. Saublöd.

Quellenverzeichnis:
NZZ.ch: "Natürlich soll nicht jedes Haferflöckli angegeben werden"
Schweizerbauer.ch:  "Futtermittel sollen nicht unter das Lebensmittelgesetz fallen"

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